Für wen ist dieser Ratgeber?

Surfen hat in den letzten Jahren enorm an Popularität zugenommen und es tauchen immer mehr Surfschulen an den europäischen Küsten auf. Hast du dich schon mal gefragt, warum? Genau, weil Surfen einfach UNSCHLAGBAR ist. Wenn du das erste Mal auf einem Surfbrett aufstehst, das Adrenalin durch deinen Körper pumpt, dann kannst du fast nicht anders als vom Surf-Fieber angesteckt zu werden. Hier bei Star Surf Camps können wir das Keiner oder Keinem verübeln und hoffen, dass wir mit unserem Surf-Ratgeber für Surf-Anfänger noch mehr von euch zum Surfen lernen verleiten.

Unser Ratgeber hier soll für alle neuen und aufstrebenden Surfer sein. Wir wollen euch bei den Grundlagen des Surfens helfen. Wir wollen zum Beispiel Fragen beantworten wie, „Worauf kommt es bei der Wahl meines ersten Surfbretts an?“, oder „Wie lese ich Wellen und woher weiß ich, welche Welle ich surfen soll?“, und dir Tipps zu den besten Workouts und Yoga-Routinen geben, damit du surf-fit wirst bzw. es bleibst. Viel Spaß!

Themen Rund ums Surfen lernen

1. Vorteile des Surfens

Wenn du noch nie auf einem Surfbrett gestanden hast und du dir nicht zu 100% sicher bist, ob Surfen lernen etwas für dich ist, dann haben wir auf unserem Surfblog die 5 besten Gründe für dich zusammengestellt, warum jeder surfen lernen sollte.

 

1 | Surfen ist gut für Körper & Seele


Das Surfen ist sowohl geistig als auch physisch gut für dich und deinen Körper. Körperlich ist eine Surf Session echt richtig anstrengend und fordert so einiges von deiner Schulter- und Rückenmuskulatur. Es stärkt außerdem den Gleichgewichtssinn sowie deine aerobe und anaerobe Fitness.

Viele Surfer würden uns außerdem dabei zustimmen, dass das Surfen dich und deine mentale Gesundheit stärkt. Auf Netflix gibt es zum diesem Thema eine preisgekrönte Dokumentation, in der ein Kriegsveteran mit Hilfe des Surfens das Trauma des Kriegs aufarbeitet und bewältigt. Von uns gibt es einen Daumen hoch, wir fanden die Doku echt sehenswert!

 

2 | Mit dem Surfen geht es auf Reisen


Das Surfen Lernen ist ein super guter Grund um die Welt zu bereisen. Surf Destinations wie Hawaii, Bali, Sri Lanka, Marokko, Portugal oder Spain bieten neben dem Surfen Kultur und Abenteuer für jede und jeden, den das Reisefieber gepackt hat.

Wenn du nicht gerade auf deinem Surfbrett stehst und dein Pop-up perfektionierst, ist ein weiterer Vorteil des Surfen Lernens an einem exotischen Ort die Möglichkeit, eine neue Kultur zu erkunden. Der Surf-Lifestyle erstreckt sich in der Regel über die vier Wände der Surfschule hinaus. Wenn du auf Surfreisen bist, dann schnapp dir ein paar der anderen Surfer und erkundet gemeinsam eure Urlaubs Location. So macht surfen erst richtig Spaß!

 

3 | Surfen macht Spaß & bringt Freu(n)de


Jeder Anfang ist schwer. Das gilt auch beim Surfen Lernen. Wenn du aber zum ersten Mal den perfekten Pop-up schaffst oder deine erste grüne Welle erwischst, dann ist dieses Gefühl unbeschreiblich. Außerdem bist du oft am Stand und in der Sonne, besser geht’s also kaum!

Für uns bei Star Surf Camps gibt es nichts Besseres als diese Erfahrungen mit alten sowie neuen Freunden zu teilen. Den Tag über gemeinsam surfen und abends bei Drinks beisammen sitzen und über Wellen und Erlebnisse quatschen? Ja, bitte! Surfer sind generell super offen und haben Lust aufs Kennenlernen neuer Kulturen und Menschen. Wenn du also alleine in ein Surfcamp reist und dich nicht ganz doof anstellst, dann garantieren wir dir neue Freunde am Ende deines Surfurlaubs.

 

4 | Surfen verbindet mit der Natur


Es gibt nichts Schöneres, als den Tag in der Natur zu verbringen und die Sonne aufzusaugen. Und seien wir ehrlich: Mehr Natur als am Meer kann man fast nicht erleben. Wenn man das Büro mit dem Sandstrand tauschen könnte, wäre das nicht nur gut für die Gesundheit sondern auch für die Gelassenheit, die nur der Ozean hervorrufen kann.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Meeresluft nicht nur deine Stimmung hebt, sondern auch deinen Schlafzyklus verbessert. Kombiniert man dies mit einer intensiven Surfsession, schläft man für die Dauer des ersten Surftrips wie ein Baby. Surfen lernen und die Liebe zum Meer entdecken gehen Hand in Hand, und schon bald wird es sich für dich wie ein zweites Zuhause anfühlen.

 

5 | Mal richtig vom Alltag abschalten


Du hast einen schlechten Tag, fühlst dich gestresst und brauchst eine Pause von deinem Arbeitspensum? Surfen kann dir genau hier helfen, dich von deinem normalen Alltag zu lösen und den Arbeitsstress im wahrsten Sinne des Wortes in den Wellen weg zu spülen.

In unserer Welt von Smartphones, Fernsehern und Computern sind wir zu wahren Verbrauchern geworden, die sofortige Bestätigung auf Knopfdruck erhalten. Surfen stellt unsere Geduld auf die Probe und bietet dir eine der wenigen Möglichkeiten dich ganz auf dich und die nächste Welle zu konzentrieren. 

2. Das kleine Surfboard 1x1

Welches Surfboard ist das richtige für mich?


Beim Surfboardkauf kommt es auf mehrere Faktoren an. Als Faustregel für Anfänger gilt: Surfen lernt man am besten auf einem möglichst großen Surfboard, da das besonders schwimmfähig ist und man als Surfanfänger so am schnellsten Erfolge erzielt. Je weiter man als Surfer fortschreitet, desto kleiner wird das Surfboard.

Es gibt weiterhin viele verschiedene Typen von Surfbrettern. Diese sind jeweils besser oder schlechter geeignet, ganz abhängig von Körpergröße, Gewicht, Surflevel, Surfstyle und der Art der Wellen, die du surfen willst. Im Video unten erfahrt ihr mehr über 

⇒ Den Unterschied zwischen Longboards und Shortboards

⇒ Die besten Surfboards für Anfänger

⇒ Häufige Fehler beim Surfboardkauf

⇒ Die besten Surfboards für verschiedene Wellentypen

3. Surftheorie:
Verschiedene Wellentypen

Wie entstehen Wellen?


Wellen entstehen durch Tiefdruckwetterlagen weit draußen im Meer. Ähnlich wie beim Fallenlassen eines Gegenstandes in ein Wasserbecken breiten sich Wellen in kreisförmigen Bewegungen aus und können Hunderte und Tausende von Kilometern zurücklegen, bevor sie auf Land oder seichtes Wasser treffen. Letzteres wird als “Brechen” bezeichnet und ist das, was unser Surferherz höher schlagen lässt. 

Wellen brechen in der Regel in Gruppen, die Surfer als “Sets” bezeichnen. Wellengruppen gibt es in allen Formen und Größen: Sie können im Abstand von nur wenigen Sekunden oder bis zu dreißig Minuten auftreten und kommen in der Regel zu dritt, viert oder öfter hintereinander am Strand oder Ufer an. Wellen eines Sets sind in der Regel größer und kräftiger als Wellen, die zwischen Sets auftreten.

Es gibt drei verschiedene Arten von “Wellen”, unter Surfern auch “Breaks” genannt, die jeweils durch den Untergrund definiert sind, auf dem sie brechen. Es gibt Beach Breaks, Reef Breaks und Point Breaks

Welche Arten von Wellen gibt es?

Beach Breaks


Eine Welle wird als “Beach Break” bezeichnet, wenn sie von tiefem zu flachem Wasser über einen sandigen Meeresboden bricht. Diese Art von Wellen eignet sich am besten für Surfanfänger, da sie in der Regel mit etwas geringer Wucht brechen als über einer “Reef Break” und daher für Surfanfänger leichter zu surfen sind. Obwohl Beach Beak Wellen in der Regel kurz sind, ist das Risiko einer ernsthaften Verletzung relativ gering, da man auf einen sandigen Boden fällt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Beach Breaks leicht zu surfen sind oder dass die Wellen wenig Power haben. Einige der größten und stärksten Wellen der Welt sind Beach Breaks, wie z. B. der Big-Wave-Spot in Portugal, Nazare. Ein gutes Beispiel für einen häufigeren Beach Break ist außerdem Hossegor im Südwesten Frankreichs, ganz in der Nähe unseres Surfcamps in Moliets

Reef Breaks


Bei “Reef Breaks” bricht eine Welle über einem Korallenriff oder über felsigen Meeresboden. Diese Art von Welle ist normalerweise eher für fortgeschrittene Surfer geeignet, da sie oft schnell und mit mehr Kraft bricht als eine Beach Break in flacherem Wasser. Abhängig von der Form des Riffs und davon, wie schnell sich die Wassertiefe von tief zu flach ändert, können jedoch Wellen aller Formen, Größen und Stärken entstehen.

Bei den meisten Reef Breaks brechen die Wellen aus der Tiefe des Meeres auf ein flaches Riff und erzeugen eine Welle, die einen schnellen und kraftvollen Pop-Up auf dem Surfbrett erfordert. Ein gutes Beispiel dafür ist die berühmte Welle Pipeline auf Hawaii. Vorsicht ist beim Surfen von Reef Breaks geboten, denn wenn du vom Surfbrett fällst und auf dem Meeresboden landest, dann können die scharfen Korallen schon mal tiefe Kratzer hinterlassen.

Point Breaks


Bei einer Point Break bricht die Welle auf und entlang einer felsigen Spitze und erzeugt eine Welle, die sich nur in eine Richtung bewegt. Point Breaks gehören oft zu den längsten und besten Wellen. Einige Point Breaks in Afrika und Südamerika können über 3 km lang gesurft werden. Sie eignen sich perfekt, um das Surfen zu perfektionieren, da sie in der Regel lange Rides auf der Welle ermöglichen, die sich perfekt zum Üben von Turns oder dem geradeaus surfen eignen.

Ein gutes Beispiel für eine berühmten Point Break ist der Anchor Point in Marokko, der sich ganz in der Nähe unseres Surfcamps in Tamraght befindet. Point Breaks sind perfekt für fortgeschrittene Surfer, die den Bottom Turn beherrschen und seitwärts auf einer Welle surfen können. 

4. Surftheorie:
Lesen von Wellen

Onshore & Offshore Winde


Dieses Video erklärt:

⇒ Die zwei Arten von Windtypen

⇒ Wie man den Unterschied zwischen den beiden Windtypen erkennt

⇒ Wie der Wind die Wellen beeinflusst

5. Videos für Surf-Anfänger

1 | Surf Equipment: die Basics


In diesem Video erfährst du:

⇒ Die Basics zum Thema Neoprenanzug (Wetsuit)

⇒Die Basics zum Thema Surfboards

⇒Die Basics zum Thema Positionierung auf dem Surfbrett

2 | Warmup – Schultern, Rücken & Hals


Dieses Video zeigt dir:

⇒ Oberkörper-Warmup & Stretching vorm Surfen

3 | Wie paddele ich in die Welle?


In diesem Video erfährst du:

⇒ Wie du dich richtig auf dem Surfbrett positionierst

⇒ Wie man richtig in die Welle paddelt

4 | Der Pop Up. Aufstehen auf dem Surfbrett


In diesem Video zeigen wir dir

⇒ Wann genau stehe ich auf?

⇒ Wie genau stehe ich auf?

⇒ Wie halte ich meine Balance auf dem Surfbrett?

5 | Auf dem Surfbrett stehen


In diesem Video zeigen wir:

⇒ Wie positioniere ich meinen Körper richtig auf dem Surfbrett?

6 | Grüne Wellen


Hier zeigen wir

⇒ Wie reite ich grüne Wellen?

⇒ Wie ändere ich die Richting beim surfen?

⇒ Wie werde ich langsamer oder schneller auf dem Surfbrett?

7 | Cutbacks, Floaters & Aerials


So surfst du auf dem nächsten Level!

⇒ Wie man mit dem Üben von fortgeschritteneren Manövern wie Cutbacks, Floaters und Aerials beginnt.

6. Surf Fitness & Ernährung

Wie fit muss ich fürs Surfen sein?


Surfen ist ein unglaublich anspruchsvoller Sport für deinen Körper und deinen Geist. Man treibt sich nicht nur körperlich an, sondern muss sich jederzeit auf das Wellen-Lesen konzentrieren, um die besten Wellen zu erwischen. Und sobald ein Set kommt, musst du schnell reagieren und paddeln können. Wir haben in unserem Surf-Blog ein surf-spezifisches Workout für dich zusammengestellt, das dir dabei helfen soll, deine körperliche Fitness fürs Surfen auf- und auszubauen.

Dieser Ratgeber richtet sich an Surfanfänger, Wochenend-Surfer und diejenigen, die nicht regelmäßig surfen. Wenn du diesen Sommer einen Surfurlaub oder einen Aufenthalt in einem Surfcamp planst, gibt dir dieser Ratgeber das nötige Werkzeug an die Hand, um dich körperlich vorzubereiten und surf fit zu machen. Übrigens: Schwimmen zu können ist zwar wichtig, man muss allerdings kein ausgezeichneter Schwimmer sein, um Surfen zu lernen.

Welche Muskeln benutzen wir beim Surfen?


Man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die meisten Muskeln des Körpers beim Surfen beansprucht werden, manche mehr als andere und auf unterschiedliche Weise. Die Hauptmuskelgruppe, die wir beim Paddeln benutzen, ist die obere Rückenmuskulatur. Sie liefert uns die Kraft, die wir brauchen, um auf eine ähnliche Geschwindigkeit wie die Welle selbst zu beschleunigen. Normalerweise sind es nur ein paar Züge mit jedem Arm vor dem Pup-Up; eine Kraft- und Leistungsbewegung, die du ganz einfach trainieren kannst.

Unsere Schultern werden ebenfalls für die Drehbewegung beim Paddeln eingesetzt. Es wird in der Regel dann schmerzhaft, wenn wir lange paddeln. Ausdauer ist hier der Hauptfaktor für den Muskeleinsatz. Der Trizeps wird beim Duck Diving (wenn du mit dem Surfbrett unter der Welle durch tauchst) und beim Pop-Up trainiert sowie ebenfalls die Brustmuskulatur. Auch hier handelt es sich beim Pop-Up um eine explosive Bewegung, die wir ebenfalls zu Hause trainieren können. Wenn wir auf dem Surfbrett stehen, nutzen wir unsere Bauchmuskeln sowie Beinmuskeln zur Stabilisierung und Rotation. 

Wie hält sich ein 3-facher Surf-Weltmeister surffit?


Eine der schwierigsten Aufgaben beim Trainieren ist es zu wissen, was genau man tun soll und wie, um seine Ziele zu erreichen. Die unzähligen YouTube-Tutorials von verschiedenen Trainern mit den unterschiedlichen Ratschläge und persönlichen Tipps und Tricks machen es einem oft noch schwerer das richtige Training für einen selbst zu finde.

So ging es auch dem dreifachen Weltmeister Mick Fanning, der sich schlussendlich für sein eigenes Fitnessprogramm entschied, um seinen Körper gesund, fit und bereit für das Surfen zu halten.

Die folgende Routine für zu Hause ist für Mick Fanning eine Selbstverständlichkeit. Mit seiner Anleitung kann sie auch für dich zur Selbstverständlichkeit werden. Du brauchst nur 20 Minuten Zeit und ein bisschen Platz auf dem Boden. Viel Spaß beim Nach- bzw. Mitmachen!

7. Yoga für Surfer

Yoga und Surfen gehen Hand in Hand, und viele Profisurfer verbinden eine regelmäßige Yogapraxis mit ihrem Surftrainingsprogramm. Kelly Slater, Greg Ling und Gerry Lopez sind nur einige berühmte Namen, die hier zu nennen sind.

Und was ist der Grund dafür? Yoga ist ein Ganzkörpertraining, das einige der wichtigsten Muskelgruppen stärkt, die auch beim Surfen beansprucht werden. Zum Paddeln braucht man zum Beispiel den Schultergürtel, den Rücken, den Bauch und die Beine. Außerdem stärkt Yoga Deine intermuskuläre Koordination. Durch den “Flow” der verschiedenen Haltungen wird das gesamte Gleichgewichtssystem trainiert, was z. B. zu reibungsloseren Turns auf dem Surfbrett helfen kann.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Yoga das Surfen unterstützen kann, zum Beispiel 

⇒ Steigerung der Surf-Flexibilität

⇒ Verbesserung der Surf-Balance

⇒ Hilfe bei der Konzentration

Wenn du regelmäßig Yoga praktizierst, wirst du beim Surfen im Wasser eine enorme Verbesserung feststellen, das versprechen wir dir. Im Folgenden findest du einige Yoga-Sequenzen und ihre jeweiligen Vorteile für Surfer. Wir empfehlen sie entweder vor oder nach dem Surfen zu machen. Viel Spaß!

Yoga für Surfer - Lesson 1

Yoga für Surfer - Lesson 2

8. Surf-Fotografie

Surf-Fotos sieht man mittlerweile überall: im Internet, in Zeitschriften und in der Werbung. Manche Fotos lassen uns zweimal hinschauen, andere machen Lust aufs Surfen und wieder andere überfliegen wir einfach.

Was macht ein gutes Surf-Foto aus, ein Foto, das das Auge fesselt? Wir haben den professionellen Surffotografen Tim Borrow interviewt, der uns seine 5 besten Tipps für tolle Surffotos verrät.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ausrüstung. Im Video auf der rechten Seite verrät Tim auch, welche Ausrüstung du benötigst, um Profifotos zu machen.

9. Surf-Etiquette & Sicherheit beim Surfen

Die Sicherheit beim Surfen ist extrem wichtig, damit du und alle um dich herum den größtmöglichen Spaß in einer möglichst sicheren Umgebung haben. Deshalb ist es echt wichtig, dass du dich mit dem, was folgt, vertraut machst, bevor du ins Wasser und surfen gehst.

Rippe – Rip Currents


Wenn Wellen brechen, wird Wasser in Richtung Küste gedrückt. Sobald dieses Wasser die Küste erreicht hat, muss es einen Weg zurück ins Meer finden, und zwar auf dem Weg des geringsten Widerstands. Es fließt nicht gegen die Wellen, sondern in tiefe Wasserkanäle zwischen den Wellen. Sobald sich das Wasser in diesen tieferen Bereichen befindet, kann es von der Küste weg zurück ins Meer fließen.

Dies ist die Rippe und besteht aus drei Hauptteilen: Der “Feeder” (Zubringer) ist der Bereich, in dem sich das Wasser entlang der Küstenlinie in die tiefere Rinne bewegt. Sobald es sich in der tieferen Rinne befindet, fließt es zurück ins Meer. Dieser Bereich wird als “Neck” (Hals) bezeichnet. Wenn das Wasser den hinteren Teil des Line-Ups erreicht, zerstreut es sich und die Strömung hört auf; diesen Punkt bezeichnet man als “Head” (Kopf).

Was tun, wenn man in eine Rippe gerät?


Das Wichtigste in einer Rippe ist es, ruhig zu bleiben. Wenn du ein Bodyboard oder Surfbrett hast, lass es AUF KEINEN FALL los! Halte dich fest und hebe deine Hand, um auf dich aufmerksam zu machen. Alternativ kannst du auch versuchen, parallel zum Ufer in den Bereich zu paddeln, in dem die Wellen brechen. Die Wellen können dir dann helfen, wieder ans Ufer zu gelangen.

Wenn du dir nicht sicher bist, wo die Rippe ist, frage immer einen anderen Surfer oder den Rettungsschwimmer, bevor du ins Wasser gehst. Wenn du schwimmst, schwimme immer zwischen der roten und der gelben Flagge. Was bedeuten die verschiedenen Flaggen am Strand? Erfahre mehr in unserem Blog zu Strandflaggen.

Niemals jemanden in Gefahr bringen


⇒ Nimm keine Welle, wenn eine Person vor dir dran.

⇒ Wirf dein Surfbrett nicht weg, um unter den Wellen zu schwimmen. Halte dein Surfbrett immer fest, damit du es kontrollieren kannst und es nicht andere Surfer trifft.

⇒ Vergewissere dich, dass du die Surf-Etikette und das Line-up verstanden hast.

Surfe immer im Rahmen deines Könnens!


Einer der häufigsten Gründe für Unfälle oder gefährliche Situationen ist, dass man versucht, bei Bedingungen zu surfen, die über das eigene Können hinausgehen. Sei realistisch, wenn du entscheidest, ob du rauspaddeln solltest. Du magst die Leute am Strand vielleicht beeindrucken, wenn du in große Wellen paddelst. Spätestens wenn du dann aber nicht in der Lage bist, eine Welle zu erwischen, wirst du das bereuen.

10. Übung macht den (Surf-)Meister

Besorg dir ein Skateboard


Jeder, der schon einmal versucht hat zu surfen, weiß, dass es einige Stunden im Wasser braucht, bis man ein echter Shredder wird. Aber wenn die Wellen mal nicht “pumpen” oder man ein paar Wochen lang nicht aufs Wasser kann, dann können die hart erarbeiteten Surf-Fähigkeiten schon mal schnell einrosten.

Skaten ist eine super Möglichkeit, um fit zu bleiben und die Bewegungen des Surfens zu üben. Skaten hilft dir nicht nur, aktiv zu bleiben, sondern kann auch

⇒ bei der Positionierung deines Surfbretts helfen,

⇒ das Gleichgewicht fördern,

⇒ dir dabei helfen, deine Cutbacks und Drehungen zu üben.

Mach Surfurlaub


Der beste Weg, deine Surf-Fitness zu verbessern, ist Surfen – und zwar viel! Das Beste an einem Surfurlaub ist, dass man oft direkt an einem Surfspot unterkommt und so jeden Tag ein paar Mal surfen kann. Neben dem Surfen bieten Surfurlaubs zusätzlich viele weitere Aktivitäten, die dir helfen, fit zu bleiben.

Wenn du noch nie gesurft hast und noch unschlüssig bist, ob du das Surfen lernen sollst, dann lies weiter, denn wir haben unsere 5 besten Gründe zusammengestellt, warum jeder surfen lernen sollte!

Schau doch auch mal bei unseren Surfcamps vorbei

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Freut Euch auf Sommer, Sonne, Sonnenschein in unserem legendären Gute Laune Surfcamp in Moliets-Plage im Südwesten Frankreichs!

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