Das Surfen hat eine vielseitige, spannende und rebellische Geschichte hinter sich. Für die einen ist es der Sport der Könige, für die anderen der Zeitvertreib von Aussteigern und der Beach Bums. Das Schöne am Surfen ist, dass seine Geschichte es den modernen Surfern ermöglicht, herauszufinden, was Surfen für sie bedeutet. Es gibt Profisportler auf der World Tour, The World Surfing League (WSL), die das Surfen als Sport betrachten. Es gibt die Freizeitsurfer, die die Welt bereisen, um Wellen zu entdecken und Abenteuer zu erleben, und es gibt die Wochenendsurfer, die gelegentlich surfen, wenn es ihre Zeit erlaubt. Alle haben ihren Platz in unserer bunten Mischung von Kulturen und alle werden als Surfer bezeichnet.
Die Geschichte des Surfens in ihrer kürzesten Form lässt sich bis ins alte Polynesien zurückverfolgen, wo das Surfen angeblich ausschließlich der Sport der Könige war und nur von Königen ausgeübt werden durfte. Wie alle guten Dinge verbreitete sich das Surfen schließlich mit Hilfe des legendären Surfers Duke Kahanamoku über die Ränge und in die Welt. In den späten 50er Jahren erfuhr das Surfen durch Hollywood-Filme wie den 1959 gedrehten Film Gidget mit Sandra Dee in der Hauptrolle wachsende Popularität und Bekanntheit. Und in den 1960er Jahren entstanden echte Surffilme wie The Endless Summer (1965) und der 70er-Jahre-Hit Morning of the Earth.
? Wir haben unser Star Surf Camps Team nach ihren Lieblings-Surffilmen gefragt. Hier erfahrt ihr mehr.
Schnell identifizierten sich Menschen als “Surfer”. Die Strandkultur mit den Surfern an der Spitze wurde zum großen Geschäft, nicht nur in der Filmindustrie, sondern auch in der Musikindustrie mit Bands wie The Beach Boys, in der Literatur mit Büchern wie Inherent Vice by Thomas Pynchon und auch in der Modeindustrie mit vielen Marken, die in den späten 60er Jahren aufkamen, O’Neill, Rip Curl und Quiksilver; all dies förderte die Verbreitung des Surfens in der Welt und den Wettkampfsport, der es heute ist.


