¡Hola, compañeros surfistas! Mein Name ist Hanne, ich bin 30 Jahre alt und wohne in der Nähe von Köln. Ich bin Lehrerin und habe jeden Sommer die mühselig Aufgabe 6 Wochen Sommerferien mit Aktivitäten zu füllen. Ich reise super gerne und bin in der Vergangenheit schon häufig alleine zu Freunden ins Ausland gereist. Ganz alleine im Urlaub war ich allerdings zuvor noch nie. 6 lange Wochen Sommerferien wollte ich dennoch nicht Zuhause verbringen, nur weil keiner meiner Freunde Zeit zum gemeinsamen Reisen hatte.
Ein Surfurlaub stand schon lange auf meiner bucket list und nach einiger Recherche im Internet bin ich auf Star Surf Camps und das Surfcamp in der Nähe von Santander gestoßen. Nachdem ich mit zum Alleinreisen entschieden hatte, war das Surfurlaub Buchen super easy!
Ich kam Samstags Mittags am Flughafen in Santander an und wurde gemeinsam mit 4 weiteren Surfurlaubern von Alex ins Star Surf Camps Oyambre gefahren. Bereits auf der Fahrt kam ich mit Andrea, einer der 4 anderen Surfurlaubern, ins Gespräch. Wie der Zufall es so will, kam sie ebenfalls aus der Kölner Ecke und war alleine unterwegs.
Nachdem wir im Surfcamp angekommen waren und uns unsere Zelte zugewiesen wurden, war vor dem Abendessen noch Zeit um sich im Surfcamp umzuschauen und um ein bisschen zu entspannen. Tee, Kaffee und kalte Getränke gab es im Surfcamp den ganzen Tag über auf der großen Eating Area, auf der sich alle neu angereisten Surfcampgäste an meinem Anreisetag tummelten. Da war es ganz einfach mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen. Einige meiner Mitsurfurlauber waren zum ersten Mal surfen, andere waren bereits in Star Surf Camps Surfcamp in Moliets im Jahr zuvor.

Was ebenfalls super war als Alleinreise im Surfcamp, war der Aufbau der Surfstunden. Ich war während meiner gesamten Surfcampwoche mit den gleichen Leuten zusammen und all der Schweiß und die harte Arbeit beim Surfen haben uns wirklich zusammengeschweißt. Der Weg zum Strand vom Surfcamp ist nicht weit und sobald Du die ersten Wellen siehst, fängt Dein Herz an höher zu schlagen. Werden die Wellen heute in einem Abstand kommen, die es einem zeitlich erlauben das Surfboard auszurichten, sich auf dem Surfbrett auszubalancieren und kurz zu entspannen bevor man beginnt zu paddeln? Jeder Surfer hofft darauf, die eine Welle zu surfen, die Dich für alle Mühen entschädigt. Das schweißt zusammen. An meinem letzten Tag im Star Surf Camps Surfcamp habe ich sie bekommen – ENDLICH!
Dies wäre ohne das tolle Surfteam von Star Surf Camps allerdings nicht möglich gewesen. Vor diesem Surfurlaub hatte ich bereits meine ersten Surfversuche an ein paar Tagen in Andalusien gemacht. Doch weder mein dortiger Surflehrer noch die Umgebung waren für Surf-Anfänger geeignet und ich hatte das Surfen schon beinahe aufgegeben. Dieses Mal hatte ich jedoch ein gesamtes Team an Lehrern, die mich die ganze Woche begleitet, gefördert und gefordert haben. Bereits am ersten Tag stand ich auf meinem Softboard und dabei war dies eigentlich mein Ziel für das Ende der Woche, weil ich bereits wusste, dass Surfen kein Zuckerschlecken ist.
Das internationale Team an Lehrern deckt viele Sprachen ab und wirkt wie ein Sammelsurium an unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Sicherlich auch ein Grund, weshalb jeder Lehrer eine individuelle Art hat zu erklären – der eine mit Witz, der andere mit Wissen, der dritte durch Zeigen. Dennoch arbeiten alle zusammen, treten als Team auf und alle eint die Liebe zum Meer und zum Surfen, die sehr ansteckend ist. Inner- und außerhalb des Wassers.
Ich bin bereits nach meiner ersten Woche mit Star Surf Camps infiziert und werde weiterhin nach der nächsten idealen Welle suchen. Mein Fazit ist daher, “Alleine surfen gehen, ja – aber nicht lange!”
Liebe Grüße aus Kölle & bis bald,
Hanne

